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Eine Betreute Wohngemeinschaft ist für Menschen, die eine intensive Psychose hatten oft der letzte Ausweg. Jedoch darf man diese Betreute Wohngemeinschaft nicht mit einem "Behinderten-Heim" vergleichen. In einem Behinderten-Heim müssen die Patienten 24 Stunden am Tag beobachtet werden, was bei einer psychischen Krankheit nicht unbedingt erforderlich ist. Auch fallen viele Punkte weg. Denn die psychisch Erkrankten lernen, ihre Krankheit zu überwinden, einen Haushalt zu führen mit einer Nebenbeschäftigung um zu verhindern, dass diese zurück in eine Psychose fallen und mit Wöchentlichen Gesprächen und regelmäßigen Therapien. Der Hauptbestandteil einer betreuten Wohngemeinschaft für psychisch Erkrankte ist jedoch eine fixe Tagesstruktur. Umso umstrukturierter der Tag für einen z.B. schizophrenen Menschen ist, umso höher ist die wahrscheinlichkeit die Kontrolle zu verlieren, Stress baut sich auf und die psychose wird immer wahrscheinlicher. Dieses Lehrbuch soll Ihnen helfen, zu Verstehen, wie eine betreute Wohngemeinschaftfür psychisch Erkrankte wirklich aussieht. Denn es ist kein Vergleich zu einem Behinderten-Heim, wie sich das die meisten Menschen so Vorstellen.